Nicht immer sind lange Change Management Prozesse erforderlich.
Häufig reicht es aus, an wenigen Stellschrauben zu drehen, damit es wieder effektiv vorangeht.

Orientierungspunkte für mein berufliches Handeln sind Effektivität und Effizienz, aber auch Seriosität und Nachhaltigkeit. In diesem Sinne fokussiere ich meine Aufmerksamkeit (und die meiner Kunden) auf die wesentlichen Aspekte, die einer befriedigenden Lösung entgegenstehen und arbeite lösungszentriert und gezielt an diesen Punkten (viel Ergebnis – wenig Zeit).

Zu Beginn höre ich aufmerksam zu, frage – manchmal auch unbequem – nach, reduziere dann die Komplexität der geschilderten Situation auf ihre Kernaspekte und arbeite dann mit den Betroffenen an der Zielerreichung.

Leitfragen dabei sind:

  • Was geht?
  • Was geht nicht?
  • Was ist?
  • Was soll sein?
  • Was ist zu tun?

Im Prozess der Zielerreichung greife ich dabei auf meine „3 P's“ zurück: meine „power“ zur Situationsanlayse und Zielfokussierung speist sich aus meinem Erfahrungswissen, meine „potency“ aus meinen zurückliegenden Aus-und Weiterbildungen und meinen aktuellen, regelmäßigen kollegialen Supervisions- und peer-group-Erfahrungen, meine „protection“ durch ein situationsadäquates und im Ausmaß dem Kunden angepasstes Fordern und Konfrontieren einerseits, aber auch – wenn angezeigt – wertschätzendes und ressourcenorientiertes Feedback andererseits.

Das Konzept des quickchange soll nicht suggerieren, dass jedes Anliegen schnell und in kurzer Zeit befriedigend und abschließend bearbeitet werden kann. Manche Veränderungsprozesse brauchen eben auch länger. Daher biete ich begleitende und ergänzende Unterstützung wie z.B. Coachings an.

Nicht jeder Prozess kommt schnell zu einem guten Abschluss! – Aber viele Prozesse können schnell und effektiv abgearbeitet werden.

Preview

Die Kurz-Analyse sehe ich als meine Kernkompetenz.
Welche Aspekte verursachen Probleme? Was ist zu tun, um das Problem zu lösen?

Diesen Fragen widme ich mich gern und bin zufrieden, wenn der Auftrag erfüllt und die definierten Ziele erreicht sind – mit anderen Worten: wenn ich mich selbst überflüssig gemacht habe.

Im Prozess des Previews - der Ist-Zustands-Analyse - arbeite ich einerseits im klassischen Sinne des Begriffs streng analytisch im Sinne der Abarbeitung einer Check-Liste bei der Fehleranalyse.

Allerdings beziehe ich auch meine Intuition in diesen Prozess mit ein, denn Probleme werden nicht selten auch durch Wahrnehmungs- und Handlungsgewohnheiten verursacht, die wir als „selbstverständlich“ erachten und durch die sog. „Betriebsblindheit“ nicht mehr wahrnehmen und für deren Identifikation es eines durch Erfahrungswissen (aus anderen Kontexten) gespeisten Blickes „von außen“ bedarf.

Eine genaue Situationsanalyse und die saubere Trennung von Ursache und Symptom ist aus meiner Erfahrung heraus in der Regel schon der wesentliche Teil der Problembearbeitung bzw. Lösungsfindung.

Im Arbeitsalltag kommt es immer wieder – gerade im Kontext von Dysfunktionalitäten – zu Reibungen im zwischenmenschlichen Bereich. Reibung erzeugt Hitze. Und dann kann es brennen…

Deshalb sehe ich mich in diesem Zusammenhang durchaus als eine Art „Feuerwehrmann“, denn es geht um schnelle Lösungen für die brennendsten Probleme. Ich komme gern, wenn es brennt, habe aber nicht den Anspruch, ein „Held“ sein zu wollen; nicht jeder Brand ist schnell zu löschen.

guidedspace®

Das von mir entwickelte Konzept des guidedspace® steht für ein spezifisches methodisches Vorgehen, indem ich einerseits Raum gebend (um alle Beteiligten „ins Boot zu holen“) und andererseits direkt-straff-führend agiere, um Prozesse stark ergebnisorientiert – möglichst schon an einem Tag – zu einem Abschluss zu bringen.

Dabei beziehe ich mich beim Begriff „guide“ auf das Bild des Berg-Führers: der muss – gerade in kritischen Situationen – „sagen, wo es lang geht“, denn sonst kann es für die Seilschaft gefährlich werden, das Ziel wird nicht erreicht oder es geht nicht voran. – Im Verhältnis zum üblichen (eher partnerschaftlichen) Coaching „auf Augenhöhe“ verschiebt sich hier das Gewicht vom „beraten“ und „begleiten“ eher zum „führen“, um die Zielerreichung nicht zu gefährden („selektive Direktivität“). Dies ist gerade in unübersichtlichen Situationen angezeigt – wie beim Berg-Führen auch unerlässlich. Ich habe je nach Situation eher den Rahmen des Geschehens, die institutionelle Umwelt, das „Außen“ im Auge (Wie ist die Großwetterlage? Ist ein weiterer Aufstieg angesichts der Rahmenbedingungen erfolgversprechend und zu verantworten bzw. das Erreichen des Gipfels realistisch?), aber richte auch den Blick nach „innen“ auf die Moral und Stimmung in der Gruppe und entscheide dann, welcher Weg gewählt und welches Tempo angeschlagen wird und gegebenenfalls auch darüber, was „die Gruppe“ braucht und was sie leisten kann.

Im Verlauf eines in der Regel achtstündigen guidedspace® entscheide ich auf Basis meiner Analyse, meiner Intuition und meiner Erfahrung, wann ich meine Aufmerksamkeit eher auf die Inhalts- oder auf die Beziehungsebene richte, wann ich stärker ziel- bzw. prozessorientiert agiere. Je nach Situation arbeite ich konfrontativ-stringent-fordernd, um Prozesse zielorientiert zu führen oder aber auch eher empathisch-fürsorglich, um Raum zu geben, die wirklich relevanten Themen ansprechbar und damit bearbeitbar zu machen.

Letztlich ist es mein zentrales Arbeitsprinzip im Rahmen eines guidedspace®, konsequent die Konzentration auf jene Themen zu richten, die in der jeweiligen Situation „bearbeitbar“ und „machbar“ sind – und die nicht-bearbeitbaren als solche zu benennen und (zunächst) stehen zu lassen. Wie ein guter Berg-Führer – oder auch Interims-Chef – gehe ich aktiv in die Verantwortung und bestimme wenn nötig direktiv Weg und Ziel und somit darüber, was mit Blick auf die zur Verfügung stehenden Kräfte, Ressourcen und angetroffenen Rahmenbedingungen realistisch erreichbar und „angehbar“ ist.

Meine Leitfragen dabei sind:

  • Was ist veränderbar?
  • Was ist durch uns veränderbar?
  • Was ist durch andere veränderbar?
  • Was ist sofort zu erledigen (wer, wie, was, wo, wann)?
  • Was ist zukünftig zu erledigen (wer, wie, was, wo, wann)?

guidedspace® kann sowohl mit der gesamten Belegschaft eines kleinen Betriebes oder Non-Profit-Unternehmens (z.B. 70 Mitarbeiter einer kleinen Klinik) als auch einem 5-köpfigen Vorstand oder – unterstützt von erfahrenen Kollegen – parallel mit mehreren Abteilungen eines größeren Unternehmens durchgeführt werden.

Review

Ein 2 – 4-stündiger Review nach 3 – 6 Monaten dient der Überprüfung und ggf. Korrektur der guidedspace®-Ergebnisse.

Allein die Tatsache, dass dieser Termin festgelegt wird, sorgt für eine größere Nachhaltigkeit bei der Umsetzung der Vereinbarungen und Ziele.

Consulting

Im Verlauf des beschriebenen Prozesses wird deutlich werden, ob ggf. eine weitere Beratung hilfreich sein kann; sei es zur Konfliktbereinigung oder Teamentwicklung, sei es zur Strategieberatung oder einem Führungskräfte-Coaching.

Die Angebote finden Sie auf meiner Website www.christianseifert.de.

Kontakt

Christian Seifert
www.christianseifert.de

Telefon: +49 51139709855
Mobil: +49 1703809348
EMail:





Bitte rechnen Sie 8 plus 8.